1 Mrz 09

Beim konzentrierten Blick auf den Monitor reduziert sich die Häufigkeit des Lidschlags. Das führt dazu, dass die Augen austrocknen und die Linsen reiben, es kommt zu schmerzhaften Reizungen. Grundsätzlich geht es darum, den Augen “die Arbeit” zu erleichtern.

Die beste Voraussetzung hierfür ist ein gut eingerichteter Bildschirmarbeitsplatz. Der obere Rand des Bildes sollte in auf Augenhöhe liegen, der Abstand zwischen Gesicht und Monitor muss mindestens 50 Zentimeter betragen. Scheint beispielsweise die Sonne durchs Fenster direkt auf den Schreibtisch oder blendet die Schreibtischlampe, wirkt sich das negativ aus. Kontaktlinsenträger, die noch einen alten Röhrenmonitor benutzen, sollten sich den Umstieg auf einen TFT-Bildschirm leisten, diese sind recht günstig geworden – allerdings sollte der Bildschirm fähig sein, mind. 70Herz Bildschirmaktualisierungsrate zu schaffen, auch das hat einen Einfluss auf die Müdigkeit der Augen.

Legen Sie kleine Pausen ein und schliessen dabei die Augen. So generiert sich der Tränenfilm wieder auf Normalmaß und die Augen werden entspannt. Hierbei reichen bereits zwei bis drei Minuten. Schauen Sie auch öfters mal aus dem Fenster, in die Weite und wieder zurück, lassen Sie das Auge kurz “normal” arbieten.

Sind die Augen dennoch gereizt und es zwickt und sticht, gibt es zwei weiter Möglichkeiten, um Entzündungen zu vermeiden. Nachbenetzungstropfen ersetze den unzureichenden Tränenfilm und schaffen so Abhilfe. Ansonsten lieber der Griff zur Brille, vorausgesetzt diese hat die aktuelle benötigte Korrektur – sonst hilft nur eine längere Pause :-) .
Punkto Brille: Bitte nicht die Lesebrille benützen, diese ist nicht die richtige Brille für den Abstand zum Monitor! Benützen Sie Ihre normale Brille, haben Sie auch mit dieser über die Zeit mühe, gibt es spezielle Brillen für das Arbeiten am PC! (man geht ja auch nicht mit den Wanderschuhen tanzen :-) )


Kategorie: Ratgeber

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